Schülervorspiel Wildeshausen 26.9.2019

Abwechslungsreiches Programm im Frühherbst

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Anne und Susanna mit Frau Frerichs
Anne Bui, Susanna Pukallus und Simone Frerichs, Gesang, begleitet von Herrn Jung am Flügel.

Das Schülervorspiel im Saal der Musikschule bot ein abwechslungsreiches und schönes Programm, bei dem Gitarrenstücke der rote Faden waren.

Nach der Begrüßung durch Musikschulleiter Rafael Jung stellte Maya Gül sich und ihr Stück sehr adrett vor, und spielte auswendig und sehr schön am Flügel einen Tanz von A. Goedicke.

Maya am Flügel
Maya Gül am Flügel.

Steffen Henkensiefken spielte mit seinem Lehrer Ulrich Meyer auf der Gitarre Bolero und Malagueña von Joep Wanders rhythmisch sicher und durchaus selbstbewusst.

Darauf folgte für mich persönlich der schönste Beitrag des Konzertes: Anne Bui und Susanna Pukallus sangen, begleitet von ihrer Lehrerin Simone Frerichs, die die zweite Stimme sang, und Herrn Jung am Klavier „I see the light“ aus „Rapunzel neu verföhnt“, und das klang einfach total schön und bezaubernd! Sehr sauber intoniert und mit viel Gefühl vorgetragen merkte man bei diesem Beitrag besonders, wie gut die Akustik in unserem Saal ist.

Yara

Yara Ballnus aus Ganderkesee spielte danach Der Jongleur von Willy Schneider sehr sicher vor; darauf folgte der nächste Gitarrenbeitrag mit Melissa Hiller, die ebenfalls mit ihrem Lehrer Vals und Rumba Moresca, ein Stück mit besonders vertrackten Rhythmen mit präsentem Ton und flott vortrug.

Nach dem Stück „Anouschka“ von Anja Holzer-Rhomberg, das Christopher Schütte auf der Violine mit Herrn Jung am Flügel schwungvoll spielte, kam mit Boulevard of broken Dreams von der Gruppe Green Day in einer Bearbeitung für zwei Gitarren Benedikt Kurth mit Ulrich Meyer auf die Bühne, und siehe da – so ein Rock-Klassiker geht auch unplugged mit zwei Gitarren inklusive Solo in der achten Lage und knalligem Schluss.

Benedikt Kurth und Ulrich Meyer
Maria Stöver und Marcel Mirsa

Das zweite, sehr stimmungsvolle Gesangsstück, der Song „Shallow“ aus „A star is born“, wurde von Maria Stöver und Marcel Mirsa gesungen und von Marcel auf der Westerngitarre begleitet. Dass Marcel ein guter Sänger ist hat sich ja herumgesprochen, aber Maria war eine gleichwertige Partnerin – auch dieses Stück wurde von unserer neuen Gesangslehrerin Frau Frerichs vorbereitet.

Léonie Sudholz wagte sich mit einem längeren Rondo von F. Carulli an ein schwieriges Gitarrenstück und spielte es flüssig und mit flexibler Tongebung spannend bis zum Ende.

Leonie

Danach spielte Talea Brammer aus der Klasse Ute Klitte auf der Violine „Petit Air und Variation“ von A. Holzer-Rhomberg und gemeinsam mit Christopher Schütte von Jonathan Shipley „Il Prete Rosso“ – das war Zusammenspiel auf hohem Niveau.

Talea und Christopher

Johannes Henkensiefken, Gitarre, hatte mit „Scotland Yard“ und „Unterwegs“ von Horst Großnick zwei sehr schwierige Stücke zu spielen. Das erste swingend mit sehr komplexen Rhythmen, das zweite mit vielen Bindungen und Slides, die für eine ruhige und schwebende Stimmung sorgten. Beides gelang sehr schön.

Johannes
Mira

Das Schlussstück des Abends kam von Mira Pollmann, Klavier, aus der Klasse von Kristina Legostaeva mit „The crane dance“ von L. Einaudi. Mit der leicht hypnotischen Wirkung der vielen Ostinati entließ sie uns in den Abend…

Ulrich Meyer

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