Herbstserenade Harpstedt 2018

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Jugendblasorchester
Jugendblasorchester der MSLKO

Die traditionelle Herbstserenade in der Harpstedter Christuskirche am 23. September 2018 hatte dieses Mal zwei ungleiche Hälften, wie der moderierende Musikschulleiter Rafael Jung vor der Pause bemerkte.

Die längere erste Hälfte wurde von den jüngsten Streichern eröffnet, dann spielten drei Trompeten drei Sätze von Buster Alfred Flood.

Jessica

Nach Jessica Wetstein, die von Joep Wanders die Stücke „Bolero Andaluz“ und „Con sentimiento“ mit schönem Ton vortrug, spielte ein weiteres Bläserensemble eine Intrade von G.Fr. Händel.

Nach Melissa Hiller und Steffen Henkensiefken, die auf der Gitarre mit ihrem Lehrer Ulrich Meyer „Chansonette“ und „Dark Eyes“ sehr souverän spielten, kam Johannes Henkensiefken, ebenfalls Gitarre, mit zwei schwierigen Stücken von Friedrich Herweg, die der mit Lagenwechseln, Vibrato und den nötigen agogischen Freiheiten sehr schön ausführte.

Am Klavier war dann mit Lukas Henkensiefken der dritte Bruder aus der Familie mit dem 1. Satz der „Pastorale“ genannten D-Dur-Sonate von Beethoven zu hören.

Jetzt schlug endgültig die Stunde der Blechbläser unter der Leitung von Ingo Poth: nach dem Kinderblasorchester, das mit zwei Kanons auftrat, kam das Jugendblasorchester mit einem Potpourri aus „The Lionking“ und einem Stück von H. Cosmar namens „Der Herr Tubist“, das eben diesen, meist ganz hinten im Orchester platzierten Tieftöner als Solisten einer wilden Polka in den Mittelpunkt stellt.

Jugendblasorchester

Nach der Pause eröffnete Andreas Taute mit der Piccolo-Trompete den zweiten Teil mit „Trumpet Tune“ von Henry Purcell, von Herrn Jung am Flügel begleitet.

Dann folgte eine Reihe von Stücken mit dem Ensemble „Bunt“ unter der Leitung von Ute Klitte, die es versteht sehr junge Schüler über einfache Begleitmuster und Percussion-Instrumente in das Ensemble zu integrieren und verschiedene Stimmen passend für Streicher, Flöten und Gitarre zu arrangieren. Außerdem schreibt auch der junge Gitarrist der Gruppe, Elias Lührsen, schon eigene Bearbeitungen.

Nach Luca Ziemann, einem weiteren Klavierschüler unseres Kollegen Wilhelm Hofmann, der Mozarts „Fantasie in d-Moll“ sehr sicher vortrug, wurde das Konzert vom Streichtrio Clara Meyer-Nicolaus, Emma Maurer, Violine, und Luca Maximilian Müller, Viola mit drei Sätzen von F. Andersen klangschön beendet.

Streichtrio

Ulrich Meyer

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