Herbstserenade Harpstedt 2020

Erstes Konzert unter Corona-Bedingungen

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Teilnehmer Herbstserenade

Nach langer Pause und Versuchen wie einem Video-Konzert war das Musikschulkonzert am 4. Oktober 2020 in der Harpstedter Christuskirche unsere erste Veranstaltung, seit die Coronapandemie das öffentliche Leben im Griff hat. Und es war ein schönes Konzert!
Alle Beiträge fanden so statt, wie sie im Programm angekündigt waren, und alles gelang sehr gut.

Die Bedingungen waren natürlich schwierig wie derzeit überall. Jeder Anwesende wurde am Eingang ausgebremst, um Namen und Telefonnummer zu hinterlassen. Die Daten werden nach vier Wochen vernichtet. Deshalb – oder wegen gestiegenen Bewußtseins für Datenschutz –  haben dann nicht mehr viele Eltern die Erlaubnis unterschrieben, dass Bilder ihrer musizierenden Kinder hier erscheinen dürfen.

Das Konzert begann mit dem Lied „Die gold’ne Sonne voll Freud und Wonne, BWV 451“ mit Orgelbegleitung von der Empore.

Danach gab es einen ersten Beitrag des Klarinettenensembles, das Chanson „Ne me quitte pas“ von Jaques Brel, das auch ohne Worte auf Grund der interessanten Harmonien und der gekonnten Darbietung sehr emotional wirkte.

Eine Gitarrengruppe der Lehrkraft Ulrich Meyer, tatsächlich größtenteils aus Kindern bestehend, die die Harpstedter Grundschule besucht haben, spielte drei Stücke von Joep Wanders, bevor drei Harpstedter Mitglieder des Ensemble Bunt unter Leitung von Frau Klitte einen Kanon und ein Stück von Henry Purcell spielten.

Piet-Ole Wulf
Piet-Ole Wulf, Klarinette, am Flügel Musikschulleiter Rafael Jung.

Piet-Ole Wulf, Klarinette, spielte danach schwungvoll, am Schluss immer schneller werdend mit seiner Lehrerin Jutta HeumannUnd as der Rebbe“, ein traditionelles Klezmerstück, begleitet am Flügel von Herrn Jung.

Christopher Schütte, Violine

Christopher Schütte, Violine aus der Klasse Ute Klitte spielte sehr sauber und schwungvoll den ersten Satz eines Violinkonzertes von Antonio Vivaldi, wieder mit Herrn Jung als Begleiter, bevor eine weitere Gitarrengruppe aus der Klasse Meyer ebenfalls drei Stücke von Joep Wanders vortrug.

Nach dem zweiten Beitrag des Klarinettenensembles, diesmal mit Bassklarinette „Pièce en forme de Habanera“ von Maurice Ravel gab es ein weiteres Violinsolo: die Meditation aus „Thais“ von Jules Massenet.

Querflötentrio

Zum Schluss spielten Elissa-Christin Jäschke, Marisa-Chiara Grimm und Celine Niester aus der Querflötenklasse Andreas Evers das dreisätzige Trio G-Dur von Ludwig van Beethoven – immerhin ein Beitrag zum Beethovenjahr, denn 2020 hätten eigentlich viele Konzerte zum 250. Geburtstag des Komponisten stattfinden sollen.

Das Trio gelang tonlich und musikalisch sehr schön und war ein besonders schöner Abschluss eines besonderen Konzertes.

Fotos und Text: Ulrich Meyer

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